Irrtum

Das ‹eigene› Denken ist in das Kollektiv, in dem wir leben, eingebunden. Ist das kollektive Denken heute frei von Irrtümern?

Vieles ‹sehen› wir geistig ähnlich bis gleich. Der Blick in die Vergangenheit zeigt, dass manches Detail im damaligen Weltbild nicht mit unserer heutigen Sicht der Realität übereinstimmt.

flache Erde, shutterstock, Gemälde

Die äußere Welt unseres Heimatplaneten haben wir, mit Ausnahme der Meerestiefen, bis auf den letzten Quadratmeter erforscht. So scheint es. Im Austausch der Entdeckungen ist unser Weltbild entstanden.

Die physische Welt ist nicht unser einziges Lebensfeld: wir leben zugleich in einer inneren Welt. Sie ist nicht bei jedem Menschen vollkommen anders! Sie ist kollektiv gesehen noch weniger bewusst und erforscht als die physische Welt – das Wahre in ihr ist noch nicht allgemeingültig anerkannt.

Meine Sicht der inneren Welt hat sich im Zuge meines Wahrnehmens gewandelt und unterscheidet sich heute von dem, was ich verbreitet lese und höre. Hier ist meine Sicht:

jahnna Aufzaehlung 1), Tusche

Nicht nur Gesehenes, Gehörtes, Gerochenes, Geschmecktes und Getastetes ist wahr, sondern auch das Vorhandensein eines Gedankens, das eigene Gefühl, die Ausdrücke des Körpers und Gespürtes.

jahnna Aufzaehlung 2), Tusche

Es gibt objektive Wahrheiten, denn wenn die Menschheit etwas gleichsam ‹wahr› nimmt, ist dieses die Wahrheit

jahnna Aufzaehlung 3), Tusche

Ich bin nicht nur Körperwesen in der durch Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Tasten wahrnehmbaren Sphäre, sondern lebe, agiere und bewege mich auch in anderen Sphären zugleich.

jahnna Aufzaehlung 4), Tusche

Ein Mensch kann nicht nur physisch auf einen anderen Menschen einwirken, sondern auch seelisch und geistig. So gibt es physische, seelische und geistige Gewalt.

jahnna Aufzaehlung 5), Tusche

Es gibt wahre und wirksame zwischenmenschliche Bindungen, die von den fünf physischen Sinnen nicht begriffen werden können.

jahnna Aufzaehlung 6), Tusche

Jedes Gefühl ist vollständig durch seine Anteile von Angst, Wut, Freude, Leid, Traurigkeit und Liebe beschreibbar. Alles andere als ‹Gefühl› Benannte, wie zum Beispiel Begehren, Begierde, Eifer, Ekel, Furcht, Verachtung, Trauer, Überraschung, Interesse, Neugier, Ärger, Scham, Schuld, Unlust, Lust, Zorn, Neid, Freundschaft, Hass, Sehnsucht, Mitleid, Verwunderung ist eine Mischung aus Fühlen, Denken und zumeist auch Körperempfinden.

jahnna Aufzaehlung 7), Tusche

Das Zurücktreten des Fühlens ist wahr erlebbar, wir nennen es ‹Liebe›. Es ist das Wahrnehmen einer mit allen Wesen verbundenen Sphäre, die hinter der Welt des Gemüts liegt.

jahnna Aufzaehlung 8), Tusche

Das Ausbleiben von Gedanken ist wahr erlebbar, wir nennen es ‹innere Stille›.

jahnna Aufzaehlung 9), Tusche

Wut› ist eines der fünf Grundgefühle und keine «negative» Emotion, denn Wut ist in jeder Stimmungshöhe sowie mit oder ohne Angst empfindbar und kann sich damit auch mit Liebe mischen, was wir ‹Mut› nennen.²

jahnna Aufzaehlung 10), Tusche

Traurigkeit› ist eines der fünf Grundgefühle und keine «negative» Emotion, denn Traurigkeit ist in jeder Stimmungshöhe sowie mit oder ohne Angst empfindbar und kann sich damit auch mit Liebe mischen, was im Fühlen und Annehmen tiefe Reinigung bewirkt.

jahnna Aufzaehlung 11), Tusche

Angst› ist eines der fünf Grundgefühle und keine «negative» Emotion, denn sie bewirkt die Wachheit der Sinne und das energetische Zusammenkommen aller Kräfte in eine notwendige Präsenz, um Gefahren, die wahr und wirklich sind, zu meistern.

jahnna Aufzaehlung 12), Tusche

Die ‹Stimmung› des Menschen ist ein Fühlen, das ‹Hoch, ‹Mittel› und ‹Tief› der Stimmung beschreibt den Anteil von Freude und Leid im Gefühlsgemisch.

jahnna Aufzaehlung 13), Tusche

Es gibt kein ‹Nicht-Fühlen› außerhalb der Liebe, jedoch ist es möglich, die Wahrnehmung des eigenen Gefühls in sich zu verdrängen und zu überdecken.

jahnna Aufzaehlung 14), Tusche

Leid› ist die Benennung des Gefühls der niedrigen bis tiefen Stimmung, eines der fünf Grundgefühle und hält den Menschen dazu an, sich für eine Weile aus ‹der Welt›, dem kollektiven Wirken und Geschehen zurückzuziehen, um sich wieder mehr mit sich selbst zu verbinden und neu auszurichten.

jahnna Aufzaehlung 15), Tusche

Denken ist eine Form von innerem Gespräch. Gedanken stammen aus der Erinnerung, im Hier und Jetzt von anderen Seelengeistern, sind eine eigene geistige Arbeit oder stammen aus dem eigenen Selbst.

jahnna Aufzaehlung 16), Tusche

Das Gefühl wird stets allein aus der eigenen Seele hervorgerufen. Niemand kann das Gefühl eines anderen direkt und unmittelbar verändern, sondern nur geistig und physisch in Umstände einwirken.

jahnna Aufzaehlung 17), Tusche

Das eigene Gefühl ist fühlbar, das Gefühl eines Nächsten spürbar. Im bewussten Fühlen und Spüren ist beides voneinander unterscheidbar.

jahnna Aufzaehlung 18), Tusche

Der Mensch verfügt über mehr Sinne als die fünf physischen. ‹Spüren› ist ein Sammelbegriff für die ‹höheren› Sinne. Fühlen ist stets subjektiv. Gespürte Wahrnehmungen sind objektiv.

jahnna Aufzaehlung 19), Tusche

Jeder Mensch ist und tut in jedem Moment zugleich. Keines von beiden ist aussetzbar. Tun ist Wirken und betrifft alle Sphären des Daseins mehr oder weniger je nach der gegenwärtigen Präsenz des Menschen.

jahnna Aufzaehlung 20), Tusche

Die Energie eines Menschen ist stets gleich, nach gegenwärtiger Präsenz auf mehrere Ebenen verteilt und so mal mehr oder weniger im Außen oder Innern. Mal ist sie mehr auf eines konzentriert und mal mehr zerstreut.

jahnna Aufzaehlung 21), Tusche

Geld ist die derzeit wesentliche und mächtigste physische Gestalt des zwischenmenschlichen Gebens und Nehmens. Es hat nur zwei Formen: materiell in Scheinen und Münzen und digital als Zahlen in Bankcomputern. Auch wenn wir in einer Demokratie leben und es jedem Bürger untersagt ist, Geld zu erschaffen, gibt es Menschen in der Welt, die dieses in einer Art tun, die nicht als Fälschung entlarvt werden kann.

1: Der Himalaya ist der höchste Berg der Erde.

2: Mit Angst und Leid gemischt, wirkt die Spitzen dieses Grundgefühls in den Boden: ‹W›. In Freude und Liebe wirken die Spitzen dieses Grundgefühls in den Himmel: ‹M›.

PS: Von welchem Weg bist du abgekommen, wenn du ‹irrst›?

PS 2: Würde sich etwas in deinem Leben ändern, wenn du einige der obigen Sichten als wahr betrachten würdest?

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brauchen Trennstrich senkrecht B, Tusche emotional Trennstrich senkrecht D, Tusche wahr Trennstrich senkrecht C, Tusche Erkenntnis Trennstrich senkrecht B, Tusche Dimensionen Trennstrich senkrecht E, Tusche Übung

veröffentlicht am 12.7.2015, letzte Änderung am 6.4.2017 um 12:30 Uhr

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